Wasservögel - Maß für die Entwicklung der Feuchtgebiete

Viele tausend Freiwillige erfassen allmonatlich die rastenden Wasservögel weltweit. Auch in Deutschland sind Mitte des Monats viele unterwegs, um bei dieser internationalen Volkszählung mitzuwirken. Diese Daten werden in Deutschland von den Vogelschutzwarten oder Landesbeauftragten gesammelt und bundesweit vom DDA koodiniert. Von hier werden sie an die internationalen Stellen weitergeleitet. Eine Auswahl der verschiedenen Institutionen und eine Darstellung der Aufgaben finden Sie im Folgenden.

Wasservogelmonitoring des DDA

Der Dachverband Deutscher Avifaunisten organisiert das international abgestimmte Wasservogelmonitoring in Deutschland und gibt regelmäßig das Wasservogelrundschreiben heraus. Dies ist nur als *.PDF im Internet erhältlich und kann beim DDA abgerufen werden. Hier finden Sie weitere Informationen.

Internationales Wasservogelmonitoring

Seit den 1950er Jahren werden Wasservögel zu regelmäßigen Terminen gezählt. Diese Idee breitete sich von England zunächst nach ganz Europa aus, wurde durch verschiedene internationale Abkommen geregelt und später als Grundlage für viele internationale Natur- und Artenschutzprogramme gewählt. Heute umfasst das internationale Zählprogramm von Wetlands International ein weltweites Netz von ehrenamtlichen Zählern und nahezu alle Flyways des Vogelzuges. Lesen Sie hier mehr.

Afrikanisch Eurasisches Wasservogelabkommen

Das Afrikanisch Eurasisches Wasservogelabkommen (AEWA) ist ein internationales Abkommen, dass sich dem Schutz unseres Ostatlantischen Zugweges widmet. AEWA unterhält ein eigenes Büro in Bonn. Lesen Sie mehr über die Arbeit von AEWA.

Ramsar-Konvention

Bereits 1974 beschlossen zahlreiche Regierungen auf einer Konferenz in Ramsar (Iran) ein umfassendes Abkommen zum Schutz der wandernden Zugvögel und Feuchtgebiete. Die Ramsar-Konvention war Beginn und Grundstein der großen internationalen Anstrengungen zum Schutz der Zugvögel. Hier geht es zur Homepage der Ramsar-Konvention.