Leben zwischen Wildnis und Windparks

Wildgänse brüten zumeist in den endlosen Weiten der russischen und skandinavischen Arktis. Hier ziehen sie im Polarsommer ihre Jungen groß, Raubmöwen und Polarfüchse bedrohen Brut und Altvögel. Doch bietet die Arktis auch unendlich viel Futter, 24 Stunden Licht und reichlich Wasserflächen.

Doch ab Mitte August wird es ungemütlich dort. Die Gänse müssen in den Südwesten abziehen, wo die Lebensbedingungen im Winter etwa denen des arktischen Sommers entsprechen. Sie kommen in eine von Menschen dicht besiedelte und umgestaltete Landschaft voller Gefahren. Jäger, Stromleitungen oder Windkraftanlagen bedrohen sie auf den Flügen zwischen Schlafplätzen und Nahrungsflächen, Tourismus, Landwirte, Straßenverkehr und vieles mehr machen ihnen die die notwendigen Flächen streitig. Wie sich die Gänse in diesen beiden Lebenswirklichkeiten behaupten können, ist Inhalt zahlreicher Forschungsprojekte. Auf diesen Seiten können Sie zu den verschiedenen Themen Informationen und weiterführende Angaben erhalten.