Jagd löst keine Probleme

Seit langer Zeit beschäftigt das Thema "Jagd und Gänse" Wissenschaftler wie Natur- und Artenschützer gleichermaßen. Zahllose Untersuchungen zum Einfluss der Jagd wurden durchgeführt und lassen in der Zusammenschau überwiegend schädliche Auswirkungen der Jagd erkennen: Vögel werden verletzt und durch Munition vergiftet, Sozialverbände gesprengt, alle Gänse einer Region werden extrem scheu, verbrauchen mehr Energie und richten daher größeren Schaden an als ohne die Jagd. Unter der Ausübung eines Freizeithobbys leiden Gänse, Landwirte und Naturfreunde.
Aus diesem Grund hat die DO-G Projektgruppe "Gänseökologie" sich bereits 1997 zur Jagd auf Gänse geäußert. Lesen Sie hier die Resolution zur Gänsejagd.

Dennoch wird die Jagd auf Gänse heute in Deutschland weit umfassender ausgeübt als am Ende der 1990er Jahre. Und die Lobbyarbeit der Jäger zu Lasten von Gänsen, Landwirten und Naturfreunden geht weiter. Hier finden Sie einen Überblick über die Situation in den deutschen Bundesländern:
Bayern
Baden-Württemberg
Brandenburg
Berlin
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Saarland
Sachsen
Rheinland-Pfalz
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen